Bauphysik für den Praktiker
- 5+2 Säulen der praktischen Bauphysik -
„Gefahr erkannt - Gefahr gebannt“. Ohne Grundlagenkenntnis der praktischen Bauphysik sind vertragsgemäße, sach- und fachgerechte Bauleistungen nur mit hohem Gewährleistungsrisiko zu planen und umzusetzen. Ziel soll es sein Fehler, in der Planung und Ausführung zu vermeiden und so Schäden zu verhindern. Öffentlich-rechtliche Anforderungen als gesetzliche Mindeststandards und normative Regeln, als privatrechtliche Vereinbarungen, stecken das Tätigkeitsfeld der am Bau Beteiligten ab. Der Dozent, selbst “Praxiserprobter“, beratender Ingenieur, vermittelt die 5+2 Säulentheorie der praktischen Bauphysik.
Themen:
- Standsicherheit ist mehr als die Verhinderung des Einstürzens.
- Dauerhafte Gebrauchstauglichkeit akzeptiert keine Risse, unzulässige Verformungen und Durchbiegungen
- Viele Anforderungen stehen nicht in den statischen Berechnungen und sind trotzdem geschuldet.
- Schallschutz: Was ist der richtige Schallpegel? Gehe hin und frage den Nutzer!
- Schallschutz nach DIN 4109 ist längst nicht mehr anerkannte Regel der Technik.
- Wärmeschutz: Luftdichtheit geht vor Dämmstärkenerhöhung – ohne ausreichende Lüftung ist alles nichts.
- Energiebilanzen für beheizte Gebäude. Technische Mindestanforderungen für Bauteile.
- Wärmebrücken – 3 Möglichkeiten, aber keine energetische Verschlechterung
- Brandschutz: Schutz von Leben und Gesundheit geht vor Schutz von Sachwerten.
- Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen.
- Feuchteschutz: Bauwerksabdichtung zum Schutz vor Spritzwasser, Schlagregen und Erdfeuchtigkeit: Weiße Wanne als Sonderkonstruktion.
Termin:
09. Februar 2012
(Donnerstag)
Arbeitsform:
Lehrgespräch, Dias, Diskussion
Gebühr:
€ 240,00
Dozent:
Dipl.-Ing. Ludger Möllers,
beratender Ingenieur und Bausachverständiger
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