Denk(Mal) an gutes Klima!
- Es geht auch ohne Energieausweis -
Bei Baudenkmälern kann von den Anforderungen der Energieeinsparverordnung abgewichen werden, wenn die für die
Einhaltung der EnEV notwendigen baulichen Maßnahmen die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen.
Dennoch bleibt das Thema angesichts steigender Rohstoffpreise und dem Rückgang fossiler Energiequellen für Denkmaleigentümer und Denkmalpfleger aktuell. Außerdem polarisiert, trotz dieser eindeutigen Rechtslage, gerade am Baudenkmal der Konflikt zwischen Klimaschutz und Denkmalpflege in den meisten Fällen die Beteiligten.
Nur durch objektbezogene Einzellösungen können unnötige Verluste unseres baulichen Erbes verhindert werden. Die
Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung des historischen Baubestandes sind vielfältig und ausreichend bekannt, um für jeden Einzelfall sicherzustellen, dass ein historisches Gebäude auch nach einer energetischen Sanierung zukünftig noch als solches zu erkennen ist.
Themen:
- denkmalpflegerische Gebäudeanalyse
- baukonstruktive Gebäudeanalyse
- energetische Gebäudeanalyse
- Dämmstoffe und Einsatzmöglichkeiten im Baudenkmal
- Dämmvarianten für einzelne Bauteil
- Dämmungssysteme am Beispiel
Gebühr:
€ 240,00
Arbeitsform:
Lehrgespräch, Tipps aus der Praxis
Termin:
31. Mai 2012
(Donnerstag)
Seminarleitung:
Dipl.-Ing. Eckard Zurheide
Torben Hartleff, Zimmermeister und Techniker für Baudenkmalpflege
Anerkennung des Seminars gemäß §22 Abs. 2 Nr. 4 KauKaG in Verbindung mit der Fort- und Weiterbildungsordnung der Architektenkammer NRW beantragt.
Info-Blatt zum Download
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