Wärmetechnische Sanierung
Schützenswerter Gebäude
in Kooperation mit der Energieagentur NRW
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bezieht in größerem Maße als zuvor auch die Altbausanierung in den
Anforderungskatalog mit ein. Damit steht die Frage nach Sanierungsmethoden auf der Tagesordnung, die zugleich
wärmetechnisch effektiv aber auch verträglich mit der vorhandenen Bausubstanz sind.
Für Gebäude mit schützenswerten Fassaden führt dies zur Frage, ob die Innendämmung eine Alternative sein kann. Auch der nachträgliche Ausbau von zuvor ungenutzten Bereichen (Dachböden, Anbauten, Keller) kann zu Konflikten zwischen historischer Substanz und heutigen technischen Regeln führen.
Im Seminar werden differenzierte, bauphysikalisch abgesicherte Lösungen vorgestellt.
Themen:
- Die Ziele der wärmetechnischen Sanierung und der bewahrende Umgang mit
schützenswerter Bausubstanz
- Anforderungen der EnEV bei der Altbausanierung
- Wärmedämmung: Wieviel bringt die Verbesserung der U-Werte?
- Dachausbau: Vollsparrendämmung oder belüftete Kaltdächer?
- Dampfsperre - ja oder lieber doch nicht?
- Luftdichtigkeit ... was führt zu sicheren Konstruktionen?
- Innendämmung: Wärmebrücken, Schimmel, Tauwasser, wie vermeidbar?
- Die neuralgischen Punkte beim Fachwerk
Termin:
23. März 2012
(Freitag)
Arbeitsform:
Lehrgespräch, Diskussion, Materialmuster
Gebühr:
€ 240,00
Dozent:
Robert Borsch-Laaks,
Sachverständiger für Bauphysik
Anerkennung des Seminars gemäß § 22 Abs. 2 Nr. 4 BauKaG in Verbindung
mit der Fort- und Weiterbildungsordnung der Architektenkammer NRW.
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