Behinderungen am Bau
Baubehinderungen und deren Konsequenzen haben enorme wirtschaftliche Bedeutungen in der Baupraxis sowohl für Auftraggeber, als auch für Auftragnehmer. Es ist daher wichtig für die verantwortlichen Mitarbeiter, zu wissen, was eine Behinderung ist, wie auf die Behinderung reagiert werden kann, welche Ansprüche bestehen und was in welcher Weise dokumentiert werden muss, damit Ansprüche geltend gemacht oder abgewehrt werden können.
Da die Rechtsprechung strenge Anforderungen an die Voraussetzungen von Behinderungsansprüchen stellt, bedarf es zwingend der Kenntnisse dieser Regelungsmechanismen, um Rechtsnachteile zu vermeiden.
Themen:
- Ansprüche des Auftraggebers nach BGB und VOB gegen den Auftragnehmer wie Rücktrittsrecht und
Schadensersatz, angemessene Fristsetzung für Vertragserfüllung, Verzug und Behinderungen
- Ansprüche des Auftragnehmers gegen den Auftraggeber wegen Behinderungen wie Ursache für
Bauverzögerungen, Verletzung von Mitwirkungspflichten des Auftraggebers, Anspruch auf Bauzeitverlängerung,
Schadensersatz, Vergütungsanpassung sowie Kündigungsrechte und Anspruchsgrundlagen
- Form und Inhalte der Behinderungsanzeigen
- Offenkundigkeit der Behinderungen
- Darlegung und Beweislast für die Behinderungstatbestände
- Grundlagen der Dokumentation von Behinderungen
- Typische Risiken im Bauablauf auf Auftragnehmer- und Auftraggeberseite,
- Ausführungsfristen, Vertragsfristen und Bauzeitenplan sowie deren Dokumentation
sowie
- Höchstrichterliche Rechtsprechung zu Behinderungstatbeständen
Termin:
02. März 2012
(Freitag)
Arbeitsform:
Lehrgespräch, Diskussion
Gebühr:
€ 280,00
Dozent:
RA Götz Michaelis,
Fachanwalt und Lehrbeauftragter für Baurecht und Architektenrecht,
Schlichter und Schiedsrichter für Baustreitigkeiten
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