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Professioneller Umgang mit Bauablaufstörungen

Behinderungen der Bauarbeiten gehören zum Alltag auf den Baustellen. Selbst wenn es gelingt, eine Behinderung rechtssicher geltend zu machen, bereitet die Berechnung der behinderungsbedingten Mehrkosten und die Abschätzung auf den Gesamtablauf vielen Handwerksmeistern, Bauleitern oder Architekten erhebliche Schwierigkeiten.

In diesem Seminar werden zunächst die Möglichkeiten der rechtssicheren Bestimmung behinderungsbedingter Mehrkosten dargestellt. Selbst wenn es nicht Absicht des Unternehmers ist, diese mit aller Konsequenz geltend zu machen, sollte die Größe allen Beteiligten klar sein. Gleiches gilt auch für die Bestimmung von Beschleunigungskosten.

Nach dem Motto "tue Gutes und rede darüber" sollten zumindest die im Unternehmen entstehenden Mehraufwendungen bekannt sein. Die Konsequenzen für den Bauablauf und den neuen Fertigstellungstermin werden datailliert aufgezeigt, um unberechtigte Vertragsstrafen abwehren zu können.

 

Themen:

  • Arten von Behinderungen der Arbeiten
  • unzulässiger Missbrauch
  • Bestimmung behinderungsbedingter Mehrkosten im Unternehmen
  • notwendige Nachweise im Streitfall
  • Berechnung von Beschleunigungsvergütungen
  • Beschleunigungsvergütungen als Nachtragsangebot
  • Zeitpunkt und Verpflichtungen
  • verschiedene Zeitläufe bei Behinderungen
  • der neue Fertigstellungstermin
  • rechtssichere Handlungsweisen
  • Individual- und Kulanzvereinbarungen
  • Abrechnungsarten und Rechnungslegung

 

Termin:
Herbst 2012

Arbeitsform:
Lehrgespräch, Diskussion, Tipps aus der Praxis

Gebühr:
€ 280,00

Dozent:
Prof. Dr.- Ing. habil Ulrich Nagel, Fachhochschule Mainz

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