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Vorankündigung

Tagung „Brandschutz im Baudenkmal“ im Wasserschloss Raesfeld

Bauliche Herausforderungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und Brandschutz

Raesfeld, 21. Juni 2016 – Erstmals finden am 25. Oktober 2016 die Raesfelder Tagungen zum Brandschutz im Baudenkmal statt. Veranstaltungsort ist das Wasserschloss Raesfeld. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Herausforderungen bei der Sanierung historischer Gebäude im Hinblick auf Brand- und Denkmalschutz. Prominente Beispiele sind die Geschwister-Scholl Schule in Lünen und die Villa Reitzenstein in Stuttgart. Als Highlight wird vor Ort das Raesfelder Schloss begangen.

Baudenkmäler sind der Feuergefahr durch Konstruktion, historische Materialien, Grundriss, die Lage zu benachbarten Gebäuden und insbesondere durch eine veränderte Nutzung in besonderem Maße ausgesetzt. Moderne Brandverordnungen definieren Erwartungen an Standardbauten. Bauliche Eingriffe nach diesen Verordnungen unter rein brandschutztechnischen Gesichtspunkten hätten eine direkte Beeinträchtigung des denkmalwerten Bestandes zur Folge.
Planer, Architekten, Denkmalpfleger und Sachverständige müssen deshalb in jedem Einzelfall neu – abhängig vom Baubestand und von der Nutzung des Baudenkmals – Konzepte für den Brandschutz entwickeln, die der Situation vor Ort gerecht werden.
Die Raesfelder Tagung „Brandschutz im Baudenkmal“eröffnet mit Grundsatzanalysen von Dr. Dorothee Heinzelmann vom LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland und mit einer rechtlichen Betrachtung von Prof. Dr. Gerd Geburtigaus Weimar. Sie erläutern das Spannungsfeld zwischen Brandschutz und Denkmalschutz und zeigen die große Bandbreite der Möglichkeiten. An prominenten Beispielen wie der Villa Reitzenstein, der Geschwister-Scholl Schule und dem Schloss Raesfeld zeigen die betreuenden Experten exemplarische Lösungen auf. Architektonisch bieten die Beispiele viele Herausforderungen, die es bei der gleichzeitigen Umsetzung von Brandschutz- und Denkmalschutzmaßnahmen zu bewältigen gibt. Von der Identifizierung von Risiken und Gefahren über das denkmalspezifische Brandschutzkonzept bis zu den realisierten Schutzmaßnahmen.

Mit welchen Lösungsansätzen diese Herausforderungen gemeistert wurden, wird am Beispiel der beutenden Baudenkmäler am 25. Oktober 2016 von 09:30 bis ca. 17:15 Uhr im Rittersaal des Raesfelder Schlosses vorgestellt. Fachplaner, Sachverständige und genehmigende Behörden erörtern die Maßnahmen. Ergänzt wird das Thema um einen Blick aus der Perspektive der Feuerwehr. Eine Begehung vor Ort in kleinen Gruppen bietet die Möglichkeiten, Umsetzungsdetails zu diskutieren.

Moderator der Tagung ist Dipl.-Ing. Eckard Zurheide, seit 26 Jahren Leiter des Geschäftsbereichs Denkmalpflege, Handwerkskultur und Energietechnik der Akademie Schloss Raesfeld.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Referenten und den Anmeldungsmodalitäten erhalten Sie im Internet unter www.akademie-des-handwerks.de/tagungen/denkmalschutz-und-brandschutz/ oder bei Wolfgang Ronau, Tel. 02865/ 6084-35, w.ronau@akademie-des-handwerks.de.

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Raesfelder Tagungen– Ein Format der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld.

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Von drei Seiten von Wasser umgeben und damit zu weit weg zum Anleitern, mit nur einer Zufahrtsmöglichkeitund keine Möglichkeit eines zweiten Fluchtweges – Der Sterndeuterturm des Wasserschlosses Raesfeld ist eine Herausforderung für Brandschützer.

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