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Seminardetails:

Termin: 21. Juni 2017
Zeiten: 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Ansprechpartner: Torben Hartleff
t.hartleff@akademie-des-handwerks.de
02865 – 6084-14
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Feuchte- und Schimmelschäden in Innenräumen führen immer wieder zur gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Gewährleistungsrechte. Strittig ist regelmäßig die Ursache für die Entstehung des Schimmels und damit die Frage, wer in rechtlicher Hinsicht die Verantwortung für die Schäden zu tragen hat.

Im Seminar wird für Sie deutlich, wie komplex das Zusammenspiel zwischen sachverständiger Beurteilung der baulichen und bauphysikalischen Rahmenbedingungen und der rechtlichen Würdigung ist.

Sie erhalten einen kompakten und praxisnahen Überblick über die fachtechnischen Grundlagen zur Bewertung von Schimmelpilzschäden in Innenräumen. Mit den erworbenen Rechtskenntnissen aus dem Kurs sorgen Sie für die rechtssichere Erstellung von Schimmelpilzgutachten.

Seminarthemen:

Teil 1: Rechtliche Grundlagen

  • Mangelbegriff – anerkannte Regeln der Technik – technische Normen
  • Beteiligte, Verantwortlichkeiten und Schnittstellenrisiken bei Planung und Ausführung des Wärmeschutzes
  • Aspekte der Mängelhaftung nach Ursachenkomplexen – Feuchte- und Schimmelschäden in der  Rechtsprechung
  •  Mängelhaftung im Mietrecht
  • Feststellung von Mängeln im Mietrechtsprozess: Wer muss was beweisen?
  • Welches Wohn-/ Heiz- und Lüftungsverhalten ist „rechtlich zumutbar“?
  • Änderung mietvertraglicher Pflichten bei Sanierungsmaßnahmen im Bestand?

 

Teil 2: Technische Grundlagen für die Erfassung und Bewertung von Schimmelpilzen

  • Grundlagen für Schimmelwachstum
  • Aufnahme des Ist-Zustands: Feststellen der baulichen Gegebenheit und Erfassen des Nutzungszustands
  • Schimmelwachstum im Kontext zu den technischen Aspekten der Luftdichtheit und feuchteschutztechnischen Funktionssicherheit der Bauteiloberfläche
  • Komplexe Analyseverfahren für gekoppelte Feuchte- und Wärmetransportvorgänge
  • Abschätzen der Ursachen

 

Teil 3: Schimmelpilzgutachten rechtssicher erstellen

  • Klärung des gutachterlichen Auftrags
  • Anforderungen an Beweisbeschlüsse
  • Vertragsauslegung durch Sachverständige?
  • prozessrechtliche Grundlagen
  • rechtliche Aspekte bei Bauteilöffnungen
  • Anforderungen an Sachverständige bei Ermittlung von Kosten für Beseitigung/ Wiederherstellung

 

Teil 4: Technik

  • Überlegungen zur Verbesserung des Ist-Zustandes durch passive oder aktive Maßnahmen
  • Zusammenhang zwischen Wärmedämm-, Dichtheits- und Lüftungs- bzw. Heizkonzept
  • Beispiele des Zusammenwirkens und kritische Würdigung des häufig vor Gericht verwendeten technischen Regelwerkes

Veranstaltungsform und Dozent

1-tägiges Wochenend-Seminar mit Lehrgespräch, Diskussion und Praxisbeispielen

Dozenten:
RA Elke Schmitz
Dipl.-Ing. Stafan Horschler

Anerkennung

Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Listenverlängerung als „Energieberater/in für Baudenkmale“ anerkannt.

Das Seminar wird von der Architektenkammer NRW mit 8 Unterrichtsstunden anerkannt.

Gebühr und Förderung

Seminargebühr:
€ 370,- (inkl. Mittagessen, Getränke und Seminarunterlagen)

Fördermöglichkeit:
Bildungsscheck NRWBildungsprämie

Anmeldung:

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