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Stuck

Viele Baudenkmäler sind mit wertvollen Stuckarbeiten verziert. Leisten, reich profilierte Gesimse oder figürliche Darstellungen an Fassaden, Decken und Gewölben verleihen alten Häusern den charakteristischen Charme. Innenräume mit Marmorimitationen in Stuccolustro oder Stuckmarmor faszinieren den Betrachter durch die perfekte Vortäuschung des vermeintlich natürlichen Materials.

Doch die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen und die ehemals stolzen Zeugen handwerklichen Könnens bröckeln. In den 50er und 60er Jahren verloren dekorative Stuckarbeiten wie Kartuschen, Ornamente oder Festons ihre Bedeutung gänzlich. Als “überflüssige Stilformen“ entfernte man sie sogar – einem modernen Zeitgeist folgend – von zahlreichen historischen Gebäuden.

Betrieb durch Spezialisierung aufwerten
In den Werkstattseminaren des Stuckateurhandwerks beleben Sie die historischen Arbeitstechniken Ihres Handwerks neu. Sie lernen, die Scagliola-Technik bei der Stuckmarmorherstellung anzuwenden, ein Rabitzgewölbe zu bauen, eine mehrteilige Form zu erstellen und Fassadenstuck mit Kaliwasserglas zu festigen. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Position in Ihrer Region durch eine besondere Spezialisierung aufwerten und sich als Partner für private und öffentliche Auftraggeber anbieten.

 

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