(Alt)Bauphysik
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Altbauphysik Update


Energetische Verbesserungen im Altbau sind immer wieder Ursache von Schäden. Bei baulichen Veränderungen wie der Dämmung von Wänden und Dächern, dem Austausch der Fenster oder der Erneuerung der Heizungsanlage treten plötzlich Feuchteschäden auf, wo es vorher keine erkennbaren Probleme gab. 
Der Grund dafür liegt oft in der Nichteinhaltung des Mindestwärmeschutzes. Infolge des verbesserten Dämmstandards, der erhöhten Luftdichtheit, und des veränderten Raumklimas reichert sich an Schwachstellen wie Gebäudeecken oder Fensterlaibung Feuchtigkeit an. Im Extremfall bilden sich Schimmelpilze. Ausgehend von den Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) und des Mindestwärmeschutzes zeigt Ihnen Jörg Brandhorst, was Sie bei der Altbausanierung im Blick haben müssen.
Die Sanierung von Altbauten umfasst regelmäßig auch den Ausbau zuvor ungenutzter Dachräume. Hierbei sind neben der Dämmmaßnahme und dem Nachweis des Feuchteschutzes weitere Aspekte wie ein bauphysikalisch richtiger Aufbau, Brandschutzanforderungen, Schallschutz und der Umgang mit vorhandenen Schadstoffen (z.B. Asbest, alte Dämmstoffe, etc.) zu beachten. 
Ein weiterer Fokus liegt auf der Ausführung der Luft- und Dampfdichtheitsebenen. Sie erweisen sich bei der Altbausanierung, insbesondere bei Dächern oft als schwierig. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt und was Sie für eine feuchtetechnisch einwandfreie Planung und Ausführung beachten müssen.

Seminarthemen

  • Gebäudeenergiegesetz GModG (Altbau)
  • Wassertransportmechanismen
  • Ermittlung der Mindestdämmung nach DIN 4108-2
  • Ermittlung von Wärmebrücken feuchtetechnisch (f-Faktoren); Anwendung des f-Faktors als Planungsinstrument
  • Dachdämmung im Bestand – auf was ist zu achten?
  • Brandschutz und Schallschutz
  • Schadstoffe in Bestandsgebäuden
  • Wasserdampfdiffusion vs. Konvektion
  • Luftdichtheit bei der Dachsanierung unten oder oben – innen oder außen?
  • Salze
  • Abbruch

Dozent

Jörg Brandhorst, Bauphysiker und Planer

Anerkennung

Anerkennungen

Architektenkammer NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Ingenieurkammer-Bau NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Dena (Energieeffizienz-Expertenliste)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 8 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)) für die Verlängerung der Eintragung angerechnet.

WTA (Energieberater:in für Baudenkmale“)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Listenverlängerung anerkannt.

“Kleine“ Bauvorlageberechtigung
Das Seminar wird von der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung zur eingeschränkten Bauvorlageberechtigung anerkannt.

Sachverständige
Ö.b.u.V. Sachverständige können das Seminar für den Nachweis Ihrer Fortbildungspflicht nutzen (abhängig vom Sachgebiet der Bestellung).

Ansprechpartner

Torben Hartleff
Fachliche Beratung

Anja Sladky
Anmeldung / Organisation
  • „Gute Ausgewogenheit von Theorie und Praxis auch für Handwerker.“
    Axel Svensson

Übernachtung

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