Schadstoffe
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Schadstoffe in Bestandsgebäuden


Schadstoffe gelangen häufig mit Baumaterialen oder Möbeln in Gebäude. Auch bei Sanierungsarbeiten gelangen sie durch Dämmmaterialien, Dichtungsfugen, Anstriche oder Kleber in die Altbauten. Die Liste möglicher gesundheitsgefährdender Stoffe ist lang: Asbest, Formaldehyd, Holzschutzmittel, Chloride, Schimmelpilze, Bakterien, …
Schadstoffe belasten das Raumklima – häufig ohne dass es bewusst wahrgenommen wird – und werden über Jahre abgegeben. Schwerflüchtige Substanzen lagern sich dabei gerne an Partikel, wie zum Beispiel Staub an. Je nach Dichtigkeit des Objektes (z.B. nach Sanierungen) und Belastungshöhe der Schadstoffe können die Partikel zu gesundheitlichen Problemen bis hin zu schweren Erkrankungen der Nutzer führen.
Bei wärmetechnischen Sanierung zum Beispiel müssen Sie die Grenzwerte für Schadstoffen in Innenräumen beachten. Durch die Verbesserung der Luftdichtigkeit nach einer Sanierung erhöht sich die Schadstoffkonzentration meist. Ist diese Belastung zu hoch, müssen Sie neben den geplanten Maßnahmen eine Schadstoffsanierung vornehmen. Die Schadstoffe sind gesondert zu entsorgen und führen ggf. zu erhöhten Abbruch- und Entsorgungskosten. Hierzu erstellen Sie i.d.R. ein Schadstoffkataster und legen Entsorgungswege fest.
Im Seminar lernen Sie, welche Schadstoffe Sie an Gebäuden vorfinden und worin ihr Gefahrenpotential besteht. Jörg Brandhorst erläutert, welche Grenzwerte für Innenräume gelten und wie Sie gezielte Raumluftmessungen durchführen können. Sie erfahren, wie Sie ein Schadstoff-Screening zur Analyse von Schadstoffsubstanzen durchführen und das Schadstoffkataster für ein Gebäude aufbauen. Sie lernen außerdem, welche Richtlinien und rechtliche Anforderungen Sie für ihre Planung und Ausführung von Schadstoffsanierungen beachten müssen.

Hinweis: Das Seminar wurde in Vergangenheit unter dem Titel „Schadstoffe in Innenräumen“ angeboten.

Seminarthemen

  • Das Vorsorgeprinzip
  • Schadstoffe in Gebäuden
  • Schadstoffe und Gesundheitsbelastung
  • Schadstofferfassung in Bestandsgebäuden
  • Grenzwerte und Bewertungshilfen
  • Regelungen und Richtlinien
  • Vorgaben der Berufsgenossenschaften im Umgang mit Schadstoffen
  • Ausbau, Entsorgung und Deponierung

Dozent

Jörg Brandhorst, Bauphysiker und Planer

Anerkennung

Anerkennungen

Architektenkammer NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Ingenieurkammer-Bau NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Dena (Energieeffizienz-Expertenliste)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 8 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)) für die Verlängerung der Eintragung angerechnet.

WTA (Energieberater:in für Baudenkmale“)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Listenverlängerung anerkannt.

“Kleine“ Bauvorlageberechtigung
Das Seminar wird von der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung zur eingeschränkten Bauvorlageberechtigung anerkannt.

Sachverständige
Ö.b.u.V. Sachverständige können das Seminar für den Nachweis Ihrer Fortbildungspflicht nutzen (abhängig vom Sachgebiet der Bestellung).

Ansprechpartner

Torben Hartleff
Fachliche Beratung

Anja Sladky
Anmeldung / Organisation

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