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Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte


Maßnahmen zur Minimierung des energetischen Einflusses von Wärmebrücken und Undichtheiten sind schon lange inhaltlicher Bestandteil energiesparender Bauweisen. Hierzu gibt es in der einschlägigen Normung eine Fülle von Erkenntnisquellen. Hinzu kommt, dass im energetischen Nachweis auch Lüftungssysteme unterschiedlich bewertet werden können.
Wärmebrücken- Dichtheits- und Lüftungskonzepte tragen ergänzend zum energetischen Effekt auch wesentlich zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit bei. Hier existieren in bestimmten Normen auch recht irrige Vorstellungen, dass Undichtheiten (Infiltration) einen sinnvollen Beitrag zur Entfeuchtung von Räumen leisten könnten. Das Gegenteil ist der Fall.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) spiegelt die planerischen Entscheidungen im energiesparenden Nachweis. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verlangt bei Effizienzgebäuden aber auch bei der Förderung Einzelmaßnahmen die Erstellung und Überprüfung dieser drei Konzepte. Das Seminar geht auf die verschiedenen Planungs- und Erkenntnisquellen zu diesen Themen ein und erläutert diese nachvollziehbar anhand von konkreten Planungs- und Ausführungsbeispielen.

Seminarthemen

  • Inhaltliche Schnittmengen des GModG und der BEG zu Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepten
  • Praktische Umsetzung: Planungs- und Erkenntnisquellen aus dem öffentlichen Baurecht:
    - Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2
    - Planungs- und Ausführungsbeispiele für Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2
    - Luftdichtheit nach DIN 4108-7
    - Lüftung und Lüftungskonzepte nach DIN/ TS 4108-8
  • Beispiele aus der Praxis: Tauwasser-, Schimmel- und Fäulnisbildung als Folge unzureichender Detailplanung und mangelhafter Ausführung
  • Aus Schäden anderer lernen!

Dozent

Dipl.-Ing. Stefan Horschler, Büro für Bauphysik

Anerkennung

Anerkennungen

Architektenkammer NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Ingenieurkammer-Bau NRW
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung anerkannt.

Dena (Energieeffizienz-Expertenliste)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 8 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)) für die Verlängerung der Eintragung angerechnet.

WTA (Energieberater:in für Baudenkmale“)
Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Listenverlängerung anerkannt.

“Kleine“ Bauvorlageberechtigung
Das Seminar wird von der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 8 Unterrichtsstunden für die Fortbildungsverpflichtung zur eingeschränkten Bauvorlageberechtigung anerkannt.

Sachverständige
Ö.b.u.V. Sachverständige können das Seminar für den Nachweis Ihrer Fortbildungspflicht nutzen (abhängig vom Sachgebiet der Bestellung).

Ansprechpartner

Torben Hartleff
Fachliche Beratung

Anja Sladky
Anmeldung / Organisation
  • „Das Seminar war eine absolute Bereicherung - praxisnah, inspirierend und perfekt organisiert. Es hat nicht nur mein Fachwissen vertieft, sondern auch mich nochmal eingenordet - auf das was wichtig ist! Das Seminar ist zu empfehlen.“
    Thomas Quast

Übernachtung

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Rund ums Schloss

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