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Seminardetails:

Termin: In Planung
Zeiten: 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Ansprechpartner: Torben Hartleff
t.hartleff@akademie-des-handwerks.de
02865 – 6084-14

Die Wohnungsnachfrage ist unverändert hoch. Die Überbauung und Versiegelung von Flächen wird zunehmend kritischer gesehen. Baustoffe sind knapp und die Preise steigen. Damit stellen der nachträgliche Dachgeschossausbau, bzw. die Reaktivierung bestehender Dachräume – mehr denn je – sinnvolle Alternativen zum Neubau dar. Aber auch die wärmeschutztechnische Ertüchtigung bereits genutzter Dachräume kann in Abhängigkeit vom vorhandenen Dämmstandard eine sinnvolle Maßnahme im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sein.

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht für Ausbau und Erweiterungen eine geänderte Nachweisart vor. Die hieraus resultierenden Konsequenzen werden Ihnen von Stefan Horschler an Beispielen anschaulich erläutert. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten sind der Einbau der Dämmung und der Dichtungsebenen nur von innen oder von außen möglich. Bei der Planung und Ausführung ist hier besondere Sorgfalt notwendig, damit es später keine Feuchteprobleme gibt. Aber auch das Einbringen zusätzlicher Dämmschichten ändert i.d.R. die feuchteschutztechnischen Verhältnisse in der Schichtenfolge des Daches.

Stefan Horschler stellt Ihnen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten für die wärmetechnische Verbesserung und den Ausbau von Dächern im Baubestand vor und diskutiert mit Ihnen Vor- und Nachteile. Sie erfahren anhand konkreter Fallbeispiele, welche Konstruktion nach DIN 4108-3 nachweisfrei sind (und unter welchen Bedingungen) und wann detaillierte Berechnungen nach dem Glaserverfahren oder instationäre Nachweismethoden notwendig und gefordert sind.

Seminarthemen:

  • wärme- und feuchteschutztechnische Nachweise von Dächern
  • energetische Ertüchtigungsmaßnahmen im Lichte öffentlich-rechtlicher Vorgaben des GEGs
  • Mindestwärmeschutz und Schutz vor Überhitzung nach DIN 4108-2
  • Dämmstoffeinbau von außen oder von innen: Welche Folgen und Risiken ergeben sich für die Funktionstauglichkeit?
  • belüftetes oder nicht belüftetes Dach?
  • Inhalte der DIN 4108-3
    • nachweisfreie Konstruktionen
    • Glaser-Nachweisverfahren
    • Nachweis auf Basis der DIN EN 15026
  • Empfehlungen

Veranstaltungsform und Dozent

1-tägiges Seminar mit Lehrgespräch und Diskussion

Dozent:
Dipl.-Ing. Stefan Horschler, Büro für Bauphysik

Gebühr und Förderung

Seminargebühr:
€ 370,- (inkl. Mittagessen, Getränke und Seminarunterlagen)

Fördermöglichkeit:
Bildungsscheck NRW

Anerkennung

Das Seminar wird von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 8 Unterrichtsstunden anerkannt.

Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 9 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 9 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 9 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)) angerechnet.

Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für die Listenverlängerung als “Energieberater/in für Baudenkmale“ anerkannt.

 

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